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Wirkung und Ursache des Karma

Das Karma ist laut buddhistischer Auffassung nicht gleichbedeutend mit dem Schicksal.

Es bedeutet vielmehr, die Grundlage der persönlichen Verantwortung und Freiheit gegenüber allen Lebewesen.

Im Buddhismus wird der Begriff Karma sehr stark vom Begriff Schicksal getrennt.

Weder ein Gott noch eine äußere Ursache ist für unsere eigenen Erlebnisse verantwortlich.

Buddhismus KarmaLaut Buddha entsteht alle Erfahrung aus dem Geist.

Solange wir oder ein fühlendes Wesen den Geist der Natur verkennt, ist es ihn nicht bewusst, das positive Sachen wie Handlungen, Worte oder Wünsche ebensolche positiven Erfahrungen im eigenen Bewusstsein führen.

Die Erfahrungen werden von außen verursacht, so denkt man - solange man selbst getrennt von der umgebenen Welt denkt.

Diese Ungewissenheit sorgt dafür, das man an positiven Erlebnissen haftet und unangeneme Erlebnisse fernhalten möchte.

Dabei stellt die Grundlage des Leidens nichts grundsätzlich böses da. Es ist vielmehr die Unwissenheit über des Geistes, der Natur, der Wirkungsweise die daraus resultierende Wirkung und Ursache - das Karma.

Dabei können wir jedoch nicht, in unserem Bewusstseinstrom negative Handlungen zu positiven führen, oder positive Handlungen zu negativen führen. Völlig wertfrei erklärt Buddha positive, negative und neutrale Tendenzen unseres Geistes für die spätere Ursache und Handlungen.

Es müssen vier Bedingungen zusammenkommen, laut Buddha, damit das Karma voll heranreift.

Zum einen müssen wir unsere Lage und deren Bedingungen äußerst klar erfassen.

Zum zweiten müssen wir den Wunsch haben, darauf aktiv mit einzuwirken.

Zum dritten müssen unsere Handlungen durch dem entsprechendes tun oder aber durch andere etwas tun lassen.

Die Genugtuung über einem voll ausgeprägten Karma, welches sich in unserem Bewusstsein legt, bildet somit die vierte Bedingung.

Das Bewusstsein, welches man in jeder Lebenslage durchlebt und sich in dem Geiste setzt, fließt dabei von Geburt zu Geburt weiter.