Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.
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Zitat

 
 

Buddhismus - Weisheit, Liebe und Mitgefühl

Im Mittelpunkt des großen Weges steht der Erleuchtungsgeist. Der Wunsch die Erleuchtung zu erreichen, zum Wohle aller Wesen.
 

Erkennt man im Laufe seines buddhistischen Weges die Natur des eigenen Geistes, umso mehr entfaltet sich die Fähigkeit und das Mitgefühl, anderen zu helfen.

Diese Lebenseinstellung macht das Handeln im Alltag, sowie die Meditationspraxis sehr kraftvoll. Denn jede Tat wird zur Handlung eines Bodhisattvas und man kommt einen Schritt weiter auf dem langen Wege der Erleuchtung.

Buddhismus - Mitleid und Liebe

Das Streben des Erleuchtungsgeistes bezieht sich darauf, dass man sich selbst geistig auf die Erleuchtung ausrichtet und den für sich einmal gefassten Entschluss nicht wieder vergisst und darauf achtet, kein Lebewesen aus seinem eigenen Geist auszuschließen. Dabei wird jede Gelegenheit dazu genutzt, seine innere Haltung zu stärken.

Es gibt keinen überzeugenden Grund dafür, warum das eigene Glück bedeutender ist, als das Glück anderer Wesen. Denn man selbst ist ja nur für sich alleine, während eine Vielzahl anderer Wesen ebenfalls Glück erlangen wollen.

 

Beim Erleuchtungsgeist geht es darum, dass sich die Lebenseinstellung auch im täglichen Handeln verdeutlicht.
Wird diese Aktivität mit der Einsicht verbunden, so das Erleber, Erlebtes und Erleben, sowie Subjekt, Tat und Objekt sich nicht voneinander trennen und Teile eines Ganzen sind, dann wird jede Handlung in sich selbst befreiend.

Durch tatkräftigem Mitgefühl und persönlicher Weisheit, wandelt sich der bewusst hervorgebrachte, bedingte Erleuchtungsgeist nach und nach mehr zu den letztendlichen Erleuchtungsgeist. Während dieses Weges, sind Weisheit und Mitgefühl so stark und natürlcih geworden, dass jede Tat ohne den Vorsatz: "Ich habe etwas gutes getan" erfolgt und somit zum Wohle anderer Wesen beiträgt.

Dabei muss zwischen Mitgefühl und Mitleid unterschieden werden.
Wenn wir selbst leiden, wenn andere in Schwierigkeiten gekommen sind, so berauben wir uns selbst aller Möglichkeiten. Nur aus Überschuss der eigenen Kraft und Einsicht heraus, können wir selbst nur anderen helfen.